Akupunktur/Laserakupunktur - Hintergrund, Wirkweisen, wissenschaftl. Grundlagen
Akupressur - sanfter Fingerdruck
Moxibustion - dem Körper Wärme und Energie zuführen
Akupunktur/Laserakupunktur
Die ersten Hinweise auf eine Behandlung mit Nadeln reichen über 5000 Jahre zurück. Der chinesische Name für Akupunktur (Zhen Jin) bedeutet "Stechen und Brennen", also die Anwendung von Nadelakupunktur in Verbindung mit der Moxibustion (Anwärmen von
Hautstellen mit glühendem Beifußkraut).
Eine Akupunktur-Therapie beruht immer auf einer Diagnose nach dem ganzheitlichen System der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Durch die Verfeinerung der Technik und Materialien ist die Akupunktur heute nahezu schmerzfrei. Mit feinen Nadeln werden Punkte, die auf den Meridianen - "Energieleit-
bahnen" - liegen und den ganzen Körper in unterschiedlichen Schichten netzförmig durchlaufen, je nach Krankheitsbild kombiniert gestochen (bis zu 16 Nadeln pro Sitzung). Manchmal werden diese Punkte auch durch Mikroaderlass, Schröpfanwen-
dung oder Laser behandelt.
Die Akupunktur hilft über die Schmerzlinderung hinaus, durch die sie auch in Europa weithin anerkannt und häufig angewandt wird, auch bei
Wirkweisen der Akupunktur/Laserakupunktur
Schmerzstillend, beruhigend, den Blutfluss verbessernd, immunstimulierend, psychisch ausgleichend.
Wissenschaftliche Grundlagen der Akupunktur/Laserakupunktur
Aus neurophysiologischer und neurochemischer Sicht Schmerzkontrolle auf 3 Ebenen:
1. Auf Rückenmarksebene erfolgt eine segmentale Hemmung der Schmerzreize
(Neurotransmitter ist hier Enkephalin und Dynorphin).
2. Eine absteigende Hemmung der Hinterhornneurone (vermittelt über Monoamine).
3. Nervenreize wirken auf den Hypothalamus und führen hier zu einer Beta-Endorphin-
ausschüttung.
Bei der Moxibustion wird gepresstes Beifußkraut über den Akupunkturpunkten abgebrannt, um dem Körper Wärme und Energie zuzuführen.





